CMD-Kieferbehandlung (CMD) in Essen

Bei dieser Behandlung kommt es auf die richtigen Griffe an. Diese Griffe wirken auf das Zusammenspiel von Kopf und Kiefer. In diesem Bereich entstehen oft schmerzhafte Dysfunktionen. Unsere Physiotherapeuten/innen haben für diese Behandlungsform entsprechende Fortbildungen absolviert.

Warum macht das Sinn?

  • Reduzierung von Migräneanfälle
  • Nächtliches Zähneknirschen kann reduziert werden
  • Linderung von Kopfschmerzen
  • Lösung von Nacken, Kiefer-und Schulterverspannungen

Welche Patienten brauchen das?

  • mit unruhigen und wenig Schlaf
  • Stress-Patienten unter Dauerspannung
  • die Haltungsschwächen haben
  • mit erheblichen Verspannungen im Nacken

So läuft es bei uns ab

  1. Erstgespräch & Anamnese (15 - 20 Minuten) 
  2. Befundung & Bewegungstest's
  3. Individueller Behandlungsplan
  4. Regelmäßige Therapiesitzungen
  5. Übungen für Zuhause
  6. Erfolgskontrolle & Anpassungen

Behandlung zu Kurz?

Kein Problem: Sie können jederzeit durch zu kaufen von 10 Minuten- Optionen ihre eigene Behandlungszeit verlängern. 
Fragen Sie uns einfach.

CMD Craniomandibuläre Dysfunktion

Was ist eine Craniomandibuläre Dysfunktion?

Craniomandibuläre Dysfunktion (CMD) ist eine schmerzhafte Funktionsstörung der Kiefergelenke und der Kaumuskulatur. Der Begriff setzt sich zusammen aus den lateinischen Wörtern „cranium“ (Schädel), „mandibula“ (Unterkiefer) und „Dysfunktion“ (Fehlfunktion). Hierbei handelt es sich nicht um ein einzelnes Krankheitsbild, sondern ist ein Überbegriff für Erkrankungen der Kaumuskulatur und der Kiefergelenke. Es handelt sich daher um eine klinische Diagnose. Am häufigsten sind junge Patienten betroffen. Der Altersgipfel liegt bei 20-40 Jahren. Das Kiefergelenk verbindet den Schädel mit dem Unterkiefer. In dem Gelenk befindet sich eine Knorpelscheibe (discus articularis), die die Reibungen zwischen den Knochen abdämpft. Zusätzlich wird das Kiefergelenk von Bändern und Kaumuskeln stabilisiert, die eine reibungslose Bewegung des Unterkiefers ermöglichen. Bei einer CMD ist das Zusammenspiel zwischen den Knochen, Muskeln und Zähnen so gestört, dass es zu Schmerzen und gestörter Kieferbewegung führen kann. Wie entsteht eine CMD? Eine CMD kann aus unterschiedlichen Gründen entstehen und meist ist die Entstehung multifaktoriell. Ein Erklärungsansatz für die Entstehung der Kieferschmerzen ist eine erhöhte Spannung in der Kaumuskulatur. Insbesondere durch unbewusstes und unwillkürliches Zusammenpressen der Zähne und nächtliches Knirschen (Bruxismus). Der Bruxismus hat eine starke psychogene Komponente, da er oft unbewusst auftritt bei psychischem Stress und emotionaler Belastung. Auch Substanzmissbrauch, unter anderem Psychostimulanzien, erhöht den Tonus der Kaumuskulatur und führt so zum Bruxismus. 

Eine weitere Ursache von CMD sind Fehlbelastungen des Kiefergelenkes. Dazu gehören sowohl angeborene Kiefer- oder Zahnfehlstellungen als auch Fehlbelastungen durch einen Zahnersatz, wie schlechtsitzende Prothesen die muskuläre Verspannungen auslösen. Auch ein Trauma des Kiefergelenks durch ein Unfall geschehen, bei der es zu einer Diskusverlagerung kommt, kann die Entstehung verursachen. Verhaltungsfaktoren wie eine schlechte Haltung des Kopfes oder der Halswirbelsäule können eine CMD begünstigen. 

Die CMD kann auch im Rahmen einer Arthritis entstehen, sowohl der degenerativen Form (Osteoarthritis) als auch die auto-immun entzündliche Form, beispielsweise Rheumatoide Arthritis. Eine klassische Erkrankung von Gefäßen ist die Riesenzellarteriitis, bei der es häufig zu Durchblutungsstörung im Kieferbereich kommen kann, was Schmerzen verursacht. 

Welche Symptome verursacht CMD?

Auch die Beschwerden sind variabel, aber meist durch Schmerzen im Kieferbereich gekennzeichnet. Die Verspannung kann sich in Hals, Nacken, Schulter und Rücken fortsetzen aber auch in den Kopfbereich ausstrahlen und wird als Kopfschmerz wahrgenommen. Die Beschwerden können sowohl in Ruhe als auch bei Belastung auftreten. Zudem kann es zu Schwierigkeiten bei der Mundöffnung (Trismus) und beim Kauen kommen, zu Knack- und Reibegeräuschen bei der Bewegung des Kiefers und Problemen der Zahnstellung. 

Darüber hinaus kann auch das Ohr betroffen sein, da das Kiefergelenk direkt vor dem Ohr liegt und nur durch eine hauchzarte Knochenwand getrennt ist. Die Verspannungen oder Fehlstellungen können schnell auf das Ohr ausstrahlen und ein Ringen im Ohr (Tinnitus), Schwindel oder Gleichgewichtsstörungen und Ohrschmerzen auslösen. Insgesamt können diese Symptome sehr belastend sein.