Manuelle Lymphdrainage (MLD) in Essen
Diese Art der Therapie unterstützt den Lymphfluss, transportiert überflüssiges Eiweiß aus dem Gewebe. Es ist eine wichtige Therapie nach Operationen und bei Lipödemen. Dazu haben unsere Physiotherapeuten/innen eine Zusatzausbildung absolviert.
Warum macht das Sinn?
- Erzeugt sofort nach der Therapie ein leichtes Gefühl im Gewebe
- Lindert schnell das Spannungsgefühl
- Es findet eine Entschlackung im Körper statt
- Schmerzlinderung unter der Haut
Welche Patienten brauchen das?
- frisch Operierte
- mit Lipödemen
- Schmerzpatienten die ein Spannungsgefühl haben
- nach Sport -und Unfallverletzungen
So läuft es bei uns ab
- Erstgespräch & Anamnese (15 - 20 Minuten)
- Befundung & Bewegungstest's
- Individueller Behandlungsplan
- Regelmäßige Therapiesitzungen
- Übungen für Zuhause
- Erfolgskontrolle & Anpassungen
Behandlung zu Kurz?
Kein Problem: Sie können jederzeit durch zu kaufen von 10 Minuten- Optionen ihre eigene Behandlungszeit verlängern.
Fragen Sie uns einfach.
Was ist Manuelle Lymphdrainage?
Die Manuelle Lymphdrainage ist eine Behandlungstechnik der physikalischen Therapie, die zur Verbesserung des Lymphabflusses eingesetzt wird. Dabei werden spezielle Streichtechniken angewandt, um das Abfließen von Flüssigkeit aus dem Gewebe zu fördern und somit Schwellungen (Ödeme) zu reduzieren.
Das Verfahren wurde bereits Anfang des 20. Jahrhunderts ins Leben gerufen und seitdem stetig weiterentwickelt, sodass die Manuelle Lymphdrainage heutzutage bei vielfältigen Krankheitsbildern angewendet werden kann.
Als Lymphflüssigkeit oder Lymphe wird diejenige Flüssigkeit bezeichnet, die sich im Gewebe befindet. Sie enthält neben Wasser verschiedene weitere Bestandteile wie Eiweiße, Fette und Zellen, sodass sie eine milchig-trübe Farbe hat. Damit auch diese Flüssigkeit wieder dem Blut zugeführt werden kann, existiert ein eigenes Gefäßsystem, das Lymphsystem. Es beginnt mit sehr kleinen Gefäßen, die offen im Gewebe beginnen und die Lymphe aufnehmen. Sie wird dann über Lymphknotenstationen und immer größer werdende Gefäße weitertransportiert und schließlich kurz vor dem Herzen dem venösen Blut zugeführt.
Durch verschiedene Erkrankungen kann es zu einer Störung des Abtransportes von Lymphflüssigkeit kommen. In der Folge schwillt das Gewebe an und es entstehen Ödeme. Die manuelle Lymphdrainage kann dann eingesetzt werden, um den Abfluss zu verbessern und das Gewebe zu entlasten.
Wann hilft Manuelle Lymphdrainage?
Die Manuelle Lymphdrainage kann bei allen Krankheitsbildern eingesetzt werden, die mit einer Störung des Lymphabflusses einhergehen. Dies können Erkrankungen des Lymphsystems selbst, aber auch Störungen in anderen Organsystemen sein.
Zu den häufigsten Anwendungsgebieten der Manuellen Lymphdrainage gehören unter anderem:
- primäre und sekundäre, d.h. in Folge einer anderen Erkrankung auftretende Lymphödeme
- Lipödem
- Chronische Veneninsuffizienz (Venenschwäche)
- Ödeme in Folge eines Traumas oder einer Operation
- rheumatische Erkrankungen
- komplexes regionales Schmerzsyndrom (CRPS)
- Ödeme bei Lähmungen
Zu beachten ist, dass die Manuelle Lymphdrainage beim Vorliegen bestimmter Faktoren nicht angewendet werden sollte. Dazu gehören beispielsweise lokale Infektionen, eine instabile Herzinsuffizienz (Herzschwäche) oder venöse Thrombosen.




